Stellungnahme

Bauvorhaben am Berliner Schinkelplatz

Die Frankonia ist sich der großen Verantwortung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Friedrichswerderschen Kirche bewusst. Dies gilt insbesondere in Hinsicht auf die Probleme, die durch die Bebauung auf der westlichen Seite der Kirche aufgetreten sind. Daraus sind frühzeitig entsprechende Lehren gezogen worden. So wurde ein spezielles Baugruben- sowie ein Alarmierungs- und Präventionskonzept entwickelt. Insgesamt investiert Frankonia rund 2-3 Millionen Euro in dieses Baugrubenkonzept und die verschiedenen Sicherheits- sowie Präventionsmaßnahmen.

Das Baugrubenkonzept wurde in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden und in Abstimmung mit der Kirche erarbeitet. Die Herstellung unterscheidet sich qualitativ wesentlich vom ursprünglichen Tiefbau der westlichen, nunmehr nahezu fertiggestellten Bebauung. So sind die Bauarbeiten deutlich erschütterungsärmer und die Schlitzwände zur Sicherung des Untergrundes sind deutlich stabiler als auf der Westseite.

Das Alarmierungs- und Präventionskonzept sieht vor, dass während der Baumaßnahmen kontinuierlich Messungen an und in der Friedrichswerderschen Kirche angebracht werden. Der Frankonia wurde der Zugang zur Kirche zugesagt, damit die Messinstrumente installiert werden können. Ein Teil dieser Messinstrumente ist bereits installiert. Außerhalb der Kirche wurden bereits alle Messinstrumente installiert. Das dauerhafte Monitoring hat einen präventiven schadensabwendenden Zweck. Das Auftreten von Schäden soll damit verhindert werden. Das System des Monitorings wurde von Beginn an zwischen der Kirche und Frankonia vereinbart und die Bauarbeiten starten erst dann, wenn das Monitoring-System in Betrieb gegangen ist.

Jede Maßnahme wurde darüber hinaus durch einen Zweit-Experten geprüft. Die Auswahl der Gutachter, Statiker, Ingenieure und weiterer Fachexperten erfolgte in Abstimmung mit der Landeskirche. Frankonia möchte weiterhin eng mit den Verantwortlichen der Kirche zusammenarbeiten. Frankonia hat eine entsprechende Nachbarschaftsvereinbarung mit der Kirche unterzeichnet.

26. Oktober 2015