Gerling Quartier

Grundsteinlegung im Kölner Gerling Quartier

Drittgrößtes innerstädtisches Quartiersentwicklungsprojekt in Deutschland 94.000 Quadratmeter Bestand mit außergewöhnlicher Historie und denkmalgeschützter Architektur. Der Wandel eines reinen Bürostandortes zu einem gehobenen innerstädtischen Stadtquartier

Köln, 18. Oktober 2011 – Mit der heutigen Grundsteinlegung und der damit beginnenden Umgestaltung des Gerling Quartiers im Kölner Gereonsviertel erhält die Kölner Innenstadt ein neues Highlight. Bis Ende 2013 entstehen hier Premium- Wohnungen, Serviced-Apartments, Stadthäuser, moderne Büroflächen und Nutzflächen für Gastronomie und Einzelhandel. Außerdem ist am „Gereonshof“ eine neue autofreie Piazza mit Springbrunnen geplant, an der hochwertige Restaurants und eine Bar angesiedelt werden sollen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Projektpartner Frankonia das drittgrößte innerstädtische Quartiersentwicklungsprojekt in Deutschland zu realisieren“, so Dr. Eduard Zehetner, Vorstandsvorsitzender der IMMOFINANZ Group. „Aus Sicht der Projektentwicklung ist die Neugestaltung des Gerling Quartiers sicherlich eine der größten technischen Herausforderungen der letzten Jahre in Deutschland. Wir sind stolz, heute ein in Köln einzigartiges Konzept – eine Symbiose aus Wohnen, Büros, Einzelhandel und Gastronomie – umzusetzen.“

„Mit der Umwandlung des Gerling Quartiers wird das gesamte Gereonsviertel aufgewertet. Das neue Stadtquartier fügt sich nahtlos in das traditionsreiche Viertel ein und wird ihm durch seinen Facettenreichtum neue Impulse geben“, erklärt Uwe Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Frankonia Eurobau AG. „In Köln besteht eine große Nachfrage nach hochwertigen Wohn- und Büroräumen. Insbesondere die Premium-Wohnungen schließen eine Angebotslücke auf dem Immobilienmarkt der Domstadt am Rhein.“ Auch Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, erklärte im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Immobilienmesse EXPO REAL in München, dass ihm gerade das Projekt Gerling Quartier besonders am Herzen liegt.

Mit der Umwandlung des ehemaligen Sitzes des Gerling Versicherungskonzerns haben die Frankonia Eurobau AG und die IMMOFINANZ Group eine architektonische Herausforderung der besonderen Art gemeistert. Das Quartier stellt einen geschlossenen Immobilienbestand von 94.000 Quadratmetern dar, der hauptsächlich in den 1950er Jahren errichtet wurde und teilweise schon vor den Umbauplänen unter Denkmalschutz stand. Im Zuge der Projektentwicklung wurde auf Veranlassung der Projektpartner auch der restliche historische Teil der Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, denn beide legen großen Wert auf die Wahrung von Tradition und der Interessen von Bürgern, Initiativen und der Denkmalschutzbehörde.

Domblick, begrünte Innenhöfe mit Altbaumbestand und großzügige Wohnflächen

In den unter Denkmalschutz stehenden Bestandsgebäuden und den Neubauten des Gerling Quartiers werden bis Ende 2013 insgesamt 139 Eigentumswohnungen in variablen Größen zwischen 60 und 370 Quadratmetern errichtet. Darüber hinaus sind etwa 45.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen geplant.

Die das Gebäudeensemble bislang in einen Nord- und einen Südteil trennende Straße wird in einen verkehrsberuhigten Platz im Stil einer italienischen Piazza umgestaltet. Der „Gereonshof“ soll – ähnlich seinen Vorbildern in Rom und Florenz – zum Shoppen in den neuen Läden und Boutiquen oder zum Essen in den Gourmet- Restaurants und Cafés einladen.

Das 14-geschossige Hochhaus („Haus Gerling“) des neuen Stadtquartiers bietet einen freien Ausblick auf den Kölner Dom. Alle Fassaden werden in Abstimmung mit dem Denkmalamt erneuert. Ab dem ersten Obergeschoss wird das Hochhaus komplett entkernt und auf den neusten technischen Stand gebracht. Auf den Etagen entstehen repräsentative Eigentumswohnungen zwischen 60 und 370 Quadratmetern, die an einen Concierge-Service angeschlossen sind.

Hinter dem Gereonshof gelangt man über eine kleine Passage zum Gereonskloster und zur Basilika St. Gereon. Hier werden in zwei Neubauten („Gereon-Lofts“) elf Wohnungen mit 70 bis 318 Quadratmetern Wohnfläche geschaffen. Rechts neben dem Haus Gerling wird das Bestandsgebäude („Haus von Werth“) bis auf das unter Denkmalschutz stehende Torgebäude abgerissen und als Neubau wieder aufgebaut. Im neuen Gartenflügel entstehen eine Büroeinheit sowie zwölf Wohnungen, davon zwei als großzügige, dreigeschossige Stadthäuser. Alle Wohnungen verfügen über Terrassen oder Balkone mit Blick in den grünen, baumbestandenen Innenhof.

Im Anschluss an das Haus von Werth entstehen in einem sechsgeschossigen Neubau („Agrippina-Palais“) zwölf moderne Wohnungen zwischen 190 und 280 Quadratmetern. Vier dieser Wohnungen sind als dreigeschossige Stadthäuser mit eigenem Eingang geplant. Gegenüber dem Haus Gerling befindet sich ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude („Haus Colonia“), das auf sechs Stockwerken mit neuester Technik ausgerüstet und in Eigentumswohnungen unterteilt wird. Die 59 Wohnungen haben 68 bis 238 Quadratmeter Wohnfläche. Alle Wohnungen erhalten große, nach Süden in den begrünten Innenhof orientierte Balkone und Terrassen.

An den Ostflügel des Haus Colonia wird ein sechsgeschossiger Neubau („Haus Magnus“) angefügt. Im Erdgeschoss wird die Lobby des Wohnhauses eingerichtet sowie die Tiefgarage erschlossen, die sich unter den Bürohäusern erstreckt. Die neun exklusiven Wohnungen im Haus Magnus bieten 156 bis 206 Quadratmeter, das Penthouse 250 Quadratmeter Wohnfläche.

Serviced-Apartments und moderne, repräsentative Büros

Am Hildeboldplatz ergänzen Serviced-Apartments das Immobilienangebot. Die hochwertigen Wohnungen haben Flächen zwischen 45 und 70 Quadratmetern und sind besonders für Kapitalanleger interessant.

Die denkmalgeschützten Bauten entlang der Christophstraße, der von-Werth-Straße, dem Hildeboldplatz und Im Klapperhof, darunter der berühmte Rundbau, der Jahrhundertsaal und das Palais Langen, werden umfassend renoviert und teilweise aufgestockt. Das Innere dieser Gebäude wird in moderne und repräsentative Büros umgebaut.

Die Architekturbüros ksg kister scheithauer gross, Köln, Steidle Architekten, München, Kahlfeldt Architekten, Berlin, Petzinka Pink, Düsseldorf sowie HPP Hentrich, Petschnigg und Partner Architekten, Düsseldorf, zeichnen für die Pläne des neuen Gerling Quartiers verantwortlich.

24. Oktober 2011